Kirche zwischen Raschütz und Röder
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Abschied von Pfarrer Frank Seffer und Familie Seffer

„Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt.“

Liebe Gemeinde,

diesen Spruch als Bild gestaltet bekamen wir vor fast 12 Jahren geschenkt – als wir in das Pfarrhaus in Skäßchen einzogen. Seitdem hing er neben unserer Wohnungstür.

Fast täglich sind wir mehrere Male daran vorbei gegangen. Am Anfang oft gelesen, die Worte schnell behalten, manchmal unbeachtet geblieben. Im Laufe der Jahre haben wir immer wieder davor innegehalten, darüber nachgedacht, stille und laute Gebete gesprochen; haben daran gezweifelt und waren auch manchmal verzweifelt.

Wir werden diesen Spruch wieder neben unserer neuen Wohnungstür aufhängen, weil wir gewiss sind, dass unser gütiger GOTT uns führt. Die Wege, die ER uns gehen lässt sind selten geradlinig und einfach, das kann jeder von Ihnen aus eigener Erfahrung bestätigen. Aber wenn wir IHM unsere Hand reichen, wird ER sie ergreifen; wenn wir uns führen lassen, wird ER uns sicher geleiten auf rechtem Weg.

Wir erbitten für Sie als Gemeinde und uns als Familie seine Hilfe und seinen Schutz für Kommendes. Unser GOTT kann uns die Angst, die Unsicherheit vor den neuen Wegen nehmen, die vor uns liegen, besonders auch im Hinblick auf unsere Kirchgemeinden. Lassen Sie uns fröhlich, neugierig und getrost in die neue Zeit gehen; jeder an dem Platz, den unser GOTT für uns vorgesehen hat.

Am 30.06. werde ich meinen Dienst als Pfarrer in der Kirchgemeinde Skäßchen/Oelsnitz/Strauch beenden und am 01.07. meine neue Stelle als Gefängnisseelsorger in Waldheim beginnen.  Die Leitung der bisher von mir betreuten Gemeinden übernimmt Pfarrerin Sarah Zehme.

Wir grüßen Sie und wünschen uns allen Gottes guten Segen.

Silvia und Frank Seffer