Kirche zwischen Raschütz und Röder
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GEMEINDEABEND GOTTESDIENSTLANDSCHAFT DER ZUKUNFT – IDEEN FÜR UNSERE REGION“ Dienstag, 28. August, 19 Uhr, Kirchenscheune Wildenhain

Liebe Gemeindeglieder,
der Gottesdienst ist seit jeher das Zentrum unseres Gemeindelebens. Und gleichzeitig verändern sich Formen, Rhythmen, Traditionen und Bedürfnisse immer wieder.
In unseren Gemeinden stehen wir vor der schönen Herausforderung, unsere Gottesdienstlandschaft so zu gestalten, dass wir auch zukünftig in der Region fröhlich und hoffnungsvoll Gottesdienst feiern können.
Dabei spielt natürlich die kleiner werdende Zahl der Hauptamtlichen eine Rolle, aber auch das Ziel, stärkende und anziehende Gottesdienste für möglichst viele Menschen zu ermöglichen, sodass Glaube und Gemeinde wachsen können – sowie die Erfahrung, dass zu einer großen Zahl an Gottesdiensten, die von den Verantwortlichen eher „abgearbeitet“ werden, sich öfter nur sehr kleine Kreise versammeln.
Wir brauchen deshalb Sie! Welche Gottesdienste brauchen Sie? Wie oft? In welcher Form? Was tut Ihnen gut? Wo könnten Sie sich selbst beteiligen? Was sollte bleiben? Welche Ideen für neue Wege haben Sie?
Wir als Pfarrer unserer Region haben einige Ideen gesammelt, wie eine Gottesdienstlandschaft der Zukunft aussehen könnte (siehe unten).
Darüber wollen wir zu einem Gemeindeabend mit Ihnen ins Gespräch
kommen:
Dienstag, 28. August, 19 Uhr, Kirchenscheune Wildenhain
Die Ergebnisse des Abends werden wir verarbeiten und dann den Kirchenvorständen einen Modellvorschlag für unsere Region unterbreiten. Das heißt: Ihre Beteiligung hat große Bedeutung!
Gerne können Sie uns Ihre Gedanken auch schriftlich zukommen lassen – per Mail oder Post an Ihr Pfarramt (Adressen siehe Rückseite des Gemeindebriefs).
Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Ihre Pfarrer Frank Seffer, Christian Thiele und Walter Lechner

Ideen für unsere Region
IDEE 1: „WANDERNDES GOTTESVOLK“
Gottesdienste im Wechsel alle 2, 4, 8,… Wochen. Die Gemeindeglieder
wandern Woche für Woche an einen anderen Ort zum Gottesdienstfeiern.
IDEE 2: „KLEINE FORM“
Wöchentliche Gottesdienste an allen Orten. Dafür wird eine „kleine Form“ entwickelt, die eine kleine Gruppe von Gemeindegliedern und ohne viel Vorbereitung ohne Pfarrer und Organistin feiern kann: z. B. Glocken-Kerze-Evangelium-Lied-Gebet, Tagzeitengebet, „Gemeindeagende“ (fertiger einfacher Gottesdienstentwurf zum gemeinsamen Lesen, Liedbegleitung von CD) o. ä.
IDEE 3: „LEKTOREN“
Wöchentliche Gottesdienste an allen Orten; dazu aktive Gewinnung von mind. 1-2 LektorInnen für jede Kirche, am Besten gleich Ausbildung in der Region.
IDEE 4: „EHRENAMTLICHE ALTERNATIVFORMEN“
Regelmäßige Gottesdienste in alternativer Form, durch Ehrenamtliche vorbereitet und getragen: z. B. Taizé-Gebet, Seniorenkaffee mit Andacht in der Kirche, …
IDEE 5: „HÖHEPUNKTE“
Gottesdienste nicht in regelmäßigen Abständen, sondern bezogen auf besondere Anlässe (Dorffeste, kirchliche Höhepunkte,…). Zu diesen Höhepunkten wird bewusst in der Region eingeladen und geworben.
IDEE 6: “PREDIGT PER VIDEO (MUSIK PER CD)”
Die Predigt wird per Beamer gezeigt (entweder aufgenommene Predigt eines Pfarrers der Region – oder Predigt aus TV/Internet), die Lieder werden per CD begleitet.
IDEE 7: „HAUSKREISE“
An einzelnen Orten werden die regelmäßigen Gottesdienste beendet und dafür Hauskreise gegründet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Hauskreise auch mit dem Gottesdienstleben der Gesamtgemeinde verbunden bleiben.
IDEE 8: „LEUCHTTÜRME“
Wöchentliche Gottesdienste finden nur noch in zentralen Kirchen statt. Dort wird für optimale Bedingungen gesorgt (Kinderbetreuung/-gottesdienst, Spielecke, Lautsprecheranlage, Heizung, etc.). An den anderen Orten wird der regelmäßige Gottesdienst aufgegeben (oder eine der Ideen 2-7 umgesetzt).