Kirche zwischen Raschütz und Röder
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Kirche Koselitz

Kontakt: Pfarramt Frauenhain

Gottesdienste zu besonderen Höhepunkten:
Gründonnerstag, Osternacht, Koselitzmarkt, Fisch-Ernte-Dank, Ewigkeitssonntag, Heiligabend
Zu unseren Gottesdiensten

Die Kirche Koselitz liegt am Kirchenradweg (Material dazu liegt in der Kirche aus) und ist von April bis Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr verlässlich geöffnet.

Demnächst finden Sie hier Informationen zum Bauvorhaben.

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Geschichte und Ausstattung der Kirche 

Bis 1923 war Koselitz eine selbständige Pfarrgemeinde. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche aus. 1840 wird ohne Zeitangabe von einem Kirchenbrand berichtet. 1854 brannte sie abermals ab und wurde 1892 vollständig erneuert. In den 80er Jahren wurde an der Westseite ein Anbau an die Kirche angefügt und dafür das ehemalige Pfarrhaus verkauft. Nach der Wiedervereinigung wurde der Außenputz der Kirche erneuert.

Die Kirche hat einen massiven Turm, der im oberen Teil achteckig wird. Der Kirchenraum ist an drei Seiten von Holzemporen umgeben. Der Chorraum wird von einem halben Achteck gebildet. In diesem steht der übergroß wirkende Altar, über dem das 2,40 Meter breite Altargemälde „Die drei Marien am Grabe“ auf Leinwand in Öl zwischen kräftigen Säulen steht. „C Roesler Roma 1800“ ist dieses Hauptwerk des als Akademieprofessor 1845 in Dresden verstorbenen Johann Karl Roesler signiert. Bemerkenswert scheint, dass der Verkündigungsengel am Grab des Auferstandenen als Frau verstanden werden kann.

Am 19. Juli 1998 wurde die Orgel in einem Festgottesdienst geweiht. Es ist das Erstlingswerk von Hermann Lahmann aus Leipzig, der 1957 diese Orgel als Übungsorgel in der Hochschule für Musik und Theater gebaut hat. Der damalige Kantor unserer Kirchgemeinde Helmut Schröer, der im Hauptberuf Orgelbauer ist, hat diese Orgel für die Koselitzer Kirche umgestaltet.

Die Innenrestaurierung und vor allem eine dauerhafte Trockenlegung sind geplant.